„Zieh in die Stadt!“

Bildschirmfoto 2013-10-12 um 10.16.09Katrin Hillgruber portraitiert im Tagesspiegel den Schriftsteller Mohsin Hamid und seinen neuen Roman „So wirst du stinkreich im boomenden Asien“. Darin schreibt sie, für den Autor seien Berlin und seine Heimatstadt Lahore ähnlich. Und weiter:
„Hamid plädiert klar für wild wuchernde Megapolen in den Schwellenländern: „In vielen pakistanischen Dörfern gibt es nicht einmal Strom und fließend Wasser, dafür aber mächtige Grundbesitzer, die sich jedes beliebige Mädchen nehmen können, um es zu vergewaltigen. Deshalb ist die Stadt an sich für mich etwas Positives, besonders, weil sie Minderheiten Schutzräume bietet. Und auch die Armen können sich dort wesentlich besser politisch organisieren.“
Der Umzug in die Stadt ist der erste Schritt zum Reichtum
„Zieh in die Stadt“, lautet auch der erste von zwölf Ratschlägen, die Hamids dritten Roman strukturieren: „Der Umzug in die Stadt ist der erste Schritt, um stinkreich zu werden im boomenden Asien.“ “

Mehr zu diesem Thema im Stadtlust-Buch im Kapitel „Multikulti contra Einheitsgesellschaft“: „Städte sind „die Gebiete, in denen sich der Abschied von der Armut vollzieht“, wie der Kanadier Saunders in seinem Buch über „Ankunftsstädte“ schreibt. Und wie auch Harvard-Professor Glaeser weiß: „Städte machen die Menschen nicht arm. Städte ziehen arme Menschen an.“ Denn nur hier haben sie die Chance, was besseres als zuhause zu finden.““

http://www.tagesspiegel.de/themen/buchmesse/mohsin-hamid-im-portraet-so-wirst-du-stinkreich-in-asien/8899028.html

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